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veröffentlicht am Donnerstag, 10.03.2016

suedostschweiz.ch


Die St.Galler Frauen müssen Farbe bekennen

von Egli Ursula, Rossrüti

Für die Wahl in die St.Galler Regierung steht nun plötzlich eine Frau zur Verfügung. Und dies ist doch aus Frauensicht einfach toll! Nun ist die Frage, ist sie die richtige? Natürlich ist sie das! Diverse Frauenorganisationen, inkl. der Frauen in den Parteien rufen stets nach Frauenquote, Lohngleichheit und so weiter. Dann, wenn eine Frau bereit wäre, sich für ein Regierungsamt zur Wahl zu stellen, winden sich genau diese mit allen unmöglichen Ausreden aus der Verantwortung, diese Anliegen mit zu tragen und JETZT Farbe zu bekennen.

Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, für eine zweite Frau in der St.Galler Regierung. Mit Esther Friedli haben wir eine bürgerliche Frauenvertretung mit einem vorbildlichen Rucksack, die zudem auch die ländliche Region mit vertreten kann und auch wird. Die erst vor kurzem erfolgte Parteizugehörigkeit erachte ich als kein Problem, und sehe es positiv. Erstens ist der CVP Parteiaustritt von Esther Friedli vor acht Jahren vollzogen worden, und zudem auch noch in einem anderen Kanton. Hat doch in letzter Zeit ein Parteieintritt in die CVP, von einer anderen Partei, um in ein Gemeindepräsidium zu gelangen absolut keine Wellen geschlagen. Warum muss dies ausgerechnet wieder in der SVP als Problem angesehen werden? Für mich absolut unverständlich und an den Haaren herbeigezogen. Darum will ich noch einmal erwähnen: den freien Sitz in der St.Galler Regierung gehört jetzt in Frauenhand, und Esther Friedli ist genau die richtige Kandidatin dazu.

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