Dafür stehe ich ein:

Ich kandidiere für die SVP, weil ich mich für eine freie und selbstbestimmte Schweiz einsetze. Dazu gehören der Erhalt unserer Volksrechte, der Neutralität, des Föderalismus, des Milizsystems und der Sozialwerke. Der Staat darf nicht immer mehr wachsen und soll nicht alles regeln.

 

Attraktiver Wirtschaftsstandort 

Zusammen mit Toni und Andi Brunner führe ich den Landgasthof Sonne, Haus der Freiheit in Ebnat-Kappel. Wir sind ein typischer KMU-Betrieb. Als Gastronomin bin ich täglich mit Vorschriften und Bürokratieaufwänden konfrontiert. Dabei will ich mich um das Wohl der Gäste kümmern. Daher setze ich mich dafür ein, dass Gewerblerinnen und Gewerbler sich auf ihre Arbeit konzentrieren können, anstatt ständig mit neuen Gesetzen, Vorschriften und Abgaben behelligt werden. 


Sozialwerke sichern - Missbräuche bekämpfen

Unsere Sozialwerke sind eine wichtige Erungenschaft, sie sollen Bürgerinnen und Bürger, die in Not geraten sind, helfen. Doch sie stehen vor grossen finanziellen Herausforderungen, da man in der Vergangenheit die strukturellen Probleme und das Missbrauchspotenzial nicht angegangen hat. Ich setze mich für eine Reform bei den strukturellen Problemen und eine finanzielle Stabilisierung und Sicherung der Sozialwerke ein und lehne einen weiteren Ausbau unseres Sozialstaates ab. Zur Sicherung der Sozialwerke gehört auch, Missbräuche zu bekämpfen.


Öffentliche Sicherheit

Sich sicher fühlen ist eine Grundvoraussetzung, um sich wohlzufühlen und sich entfalten zu können. Gerade als Frau ist es mir ein Anliegen, dass ich mich überall frei und bedenkenlos bewegen kann. Damit dies so bleibt, ist das Hauptaugenmerk der öffentlichen Sicherheit auf die neuralgischen Punkte wie Bahnhöfe, Unterführungen und Zentren von Städten zu richten. 


Unsere Gesetze gelten für alle

Im Kanton St. Gallen leben Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen. In aller Regel ist das Zusammenleben befruchtend und unkompliziert. Es ist aber unabdingbar, dass sich alle in unserer Gesellschaft an unsere Gesetze und Regeln halten. Wer seine eigene Kultur oder Religion über unsere Gesetze und Werte stellt, ist in der Schweiz am falschen Ort. Zu einem christlich geprägten Land mit klaren Wertvorstellungen gehört insbesondere auch die Gleichberechtigung von Frau und Mann.


Ländliche Bevölkerung stärken

Ich wohne im Toggenburg, im Weiler Bendel auf 1050 Meter über Meer. Wir haben keinen nahen Zugang zum öffentlichen Verkehr, sind daher auf das Auto angewiesen. So wie ich wohnen sehr viele andere Menschen im ländlichen Raum. Der ländliche Bevölkerungsteil darf nicht benachteiligt werden. Den Anliegen der ländlichen Bevölkerung ist deshalb mehr Gehör zu verleihen. Ich setze mich daher für ein Raumplanungsrecht ein, das der bäuerlichen Bevölkerung unternehmerischen Handlungsspielraum gibt. Auf einem Bauernhof sollen Ideen für Bauten und Anlagen möglichst unkompliziert bewilligt werden. Unter dem Deckmantel der Klimapolitik wird versucht, Benzin und Diesel  künstlich zu verteuern. Damit werden all jene benachteiligt, die auf Auto und die Maschinen angewiesen sind. Dies gilt es zu verhindern. Bauernfamilien dürfen über das CO2-Gesetz nicht zu neuen Abgaben gezwungen werden, nur weil sie Rinder züchten und Tiere halten. Wer im ländlichen Raum lebt, soll den Arbeitsweg voll von den Steuern abziehen können, das heisst, die Begrenzung des Pendlerabzuges muss wieder weg.


Produzierende Bauernfamilien unterstützen

Die Bauernfamilien sind das Rückgrat der ländlichen Regionen. Sie leisten einen grossen Einsatz zur Produktion von regionalen und naturnahen Lebensmitteln und sind massgeblich dafür verantwortlich, dass wir eine so schöne und touristisch attraktive Landschaft haben. Diese Bauernfamilien müssen wir unterstützen. Ich stehe für eine Stärkung der produzierenden Landwirtschaft und des ländlichen Raumes. Zudem wehre ich mich gegen eine weitere Öffnung der Grenzen für landwirtschaftliche Importprodukte.. 


Freiwilligenarbeit stärker würdigen

Das Milizwesen prägt unser Land seit jeher. Unzählige Menschen engagieren sich in der ganzen Schweiz tagtäglich freiwillig und ohne Entschädigung. In der Freiwilligenarbeit engagieren sich überdurchschnittlich viele Frauen. Das verdient grössten Respekt und Anerkennung. Nicht alles muss professionalisiert oder dem Staat übertragen werden.


Weniger Vorschriften und Gesetze im Alltag

Gesetze, Vorschriften und Regulierungen nehmen sowohl für Unternehmen, Gewerbetreibende, Bauernbetriebe wie auch Privatpersonen stetig zu. Das darf so nicht weitergehen. Bevor neue Gesetze, Vorschriften und Regulierungen erlassen werden, müssen wir uns vermehrt fragen, ob es diese wirklich braucht. Denn all diese Regulierungen und Vorschriften behindern Innovationen und schliesslich auch unseren Wohlstand.


Weltoffen aber eigenständig

Unser Land ist international gut vernetzt und wettbewerbsfähig. Ich stehe für eine weltoffene Schweiz, die ihre Eigenständigkeit und Freiheit behält, sich aber institutionell nicht an die EU bindet. Ich lehne daher das geplante Rahmenabkommen mit der EU entschieden ab. Dies hätte weitreichende Folgen auf unser Land, würde uns in unseren Freiheiten einschränken und massiv in den Förderalismus eingreifen. Unser demokratisches System und unser Föderalismus sind mit einem Rahmenabkommen mit der EU oder einem EU-Beitritt nicht verträglich.